Warum stellt sich einem Teil der Menschheit die Sinnfrage?

Das Tier scheint die Sinnfrage nicht zu kennen. In der Entwicklung der Menschheit gibt es quasi auch eine Entwicklungsgeschichte der Sinnfrage. Beim Steinzeitmenschen dürfte sich die Sinnfrage noch kaum gestellt haben und sie hat in den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten auch durch neue wissenschaftliche Welterklärungserkenntnisse zugenommen. Solange die katholische Kirche in Europa und den überseeischen Kolonien das Weltbild stellte und die alleinige Deutungshoheit besaß, war eigenständiges Denken ein gefährliches Geschäft. Als sich dann die Erde vorstellungsmäßig nicht mehr um die Sonne drehte und die Aufklärung und das darauf entstandene wissenschaftliche Weltbild eine neue Freiheit des Denkens vielen Menschen eröffnete, stellte sich verstärkt und völlig neu die Sinnfrage. Die Sinnfrage weist hierbei auf das spezifisch Menschliche hin – auf das Verlangen des Menschen, sein Leben zu verstehen und es als Person nach eigenen Werten gestalten zu können. Wären wir nur triebhafte Wesen würde sich uns die Frage nach der Sinnhaftigkeit nicht stellen. Dann hätte alles seine Ordnung und diente allein dem Zweck der Bedürfnisbefriedigung und darüber hinaus einem dekadenten Hedonismus – gemessen an der gigantischen Weltbevölkerungszahl des angebrochenen 21. Jahrhunderts verwundert mich die gefühlte Geistferne des größten Teils der Menschheit nicht. Sollte das unter Umständen auch mit der überwiegenden Armut und dem damit verbundenen harten Existenzkampf der Menschheit zu tun haben?

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Himmel auf Erden

Ich brauche weder Papst noch Kathedrale,
Formeln, Symbole und Sakrale,
Weder Weihrauch noch schlaue Pfaffen,
Die nur Macht und Reichtum raffen,
Keine Gebete und auch kein Buch –
All das ist nur der Menschen Fluch.

Es steckt der gemeinte, göttliche Sinn
Für mich – in jedem Leben drin.
In jedem Baum und jedem Tier,
In jeder Pflanze und auch in dir.
Im gelebten Leben und auch im Tod
Steht das höchste göttliche Gebot.
Drum sei kein Narr und gib dich hin –
Wir alle sind Gott – und du mittendrin.

 

Quelle und blabla 😉 liegt bei Dark  Lord:
http://blog.corpus-et-amina.de/2016/04/13/himmel-auf-erden/

[Das Buchprojekt] Die Anfänge

http://www.blog.adelhaid.de/2014/12/buchprojekt-der-sinn-des-lebens.html#more„Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, 

damit er nicht zum Nachdenkenüber den Sinn

seines Lebens und der Welt kommt.“

(Albert Schweitzer)

(urspr. Projektbeginn: 12.12.2014 / siehe Verlinkung ganz unten)

Diese Tatsache zu leugnen, fiele mir nicht mal im Traum ein. Die Sachlage zu ändern, damit dem Satz in zukünftigen Geschichtsbüchern kein hohes Maß zugeprochen wird, schafft niemand alleine. So bedarf es vieler, die uns unterstützen.

Aber erst einmal eines nach dem anderen. Da oben steht „[Buchprojekt]“ – und zu Recht! Wie es dazu kam, erkläre ich im Nachfolgenden.

 

„Wer seine Gedanken aufschreibt der zeugt von aufmerksamer Konzentration, davon, eine Mitteilung machen zu wollen, die von Interesse sein könnte für andere […]“

Dies schrieb kürzlich mein Freund Frank in seinem Blog „Stadtschreiber“ [seit 2016 schreibt Frank ab und an unter: germoney.myblog.de (blog.de ist seit Ende 2015 eingestellt)]. Es ging im Blogpost heruntergebrochen um den Sinn des Lebens.  Frank ließ sich durch das zweibändige Werk „Kulturphilosophie. Bd. 1: Verfall und Wiederaufbau der Kultur“ sowie Band 2 „Kultur und Ethik“ von Albert Schweitzer (erschienen 1923) inspirieren.


Für mich sind diese Werke gänzlich unbekannt, selbst den Autor habe ich nie gelesen. Trotzdem – oder gerade eben deswegen – fragte ich per Kommentar, ob denn Herr Schweitzer zu einer Lösung (der Sinnfrage) gekommen sei.

Dabei bediente ich mir der einfachen Logik:

„Menschen suchen heute nach dem Sinn, weil sie ihn verloren haben.“

Und weiter: „Das bringt eine Entfremdung mit sich. Wenn alles natürliche den Sinn nicht sucht, dann ist das eine Möglichkeit.“

Mein zweiter Lösungsansatz war:

„[…] nur dem Menschen ist es bestimmt, seinen Sinn zu definieren. […]“

… sofern ihr beim [Buchprojekt] aktiv teilhaben wollt.

Bislang ist alles noch recht schwammig – und das ist auch gut so.

Es ist mir klar, dass schon viele Bücher geschrieben wurden, die sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigten, aber ich kenne persönlich keines, das mir jetzt als eine ultimative Wahrheit vorkam.

So etwas zu verlangen oder zu beanspruchen liegt mir auch fern.

Allerdings habe ich großes Interesse an dem [Buchprojekt] teilzuhaben bzw. es „federführend“ mit Frank anzugehen. Und so hoffe ich mit diesem Post noch weitere Personen zu finden, die uns helfen, ja uns mit ihren eigenen Worten unterstützen.

Beiträge und Gedanken sendet bitte direkt an diese Email-Adressen: 

Fragen können offen über die Kommentarfunktion dort gestellt werden.

 

„Der wahre Sinn des Lebens liegt für den

Menschen in seinem Verhältnis zum Sein.“

(Albert Schweitzer)

Aktuelle Information zum Projekt: