Spiegel-Gesetze…

empoert-stephane-hessel

Diesen Beitrag sandte mir unser ältester Blogfreund Horst Kabitz alias „Ameise“ aus Berlin mit der Bitte es hier zu posten – frankly Frank -:

Für mich geht es um Selbsterkenntnis: Dazu helfen vielleicht die Spiegelgesetze – sie sind für mich nicht abstrakt, sondern durch Erfahrung bestätigt -, wenn man sie gründlich versteht und anwendet:

Alles was mir am anderen gefällt, habe ich auch in mir.

Alles was mich am anderen stört und ärgert, habe ich unverarbeitet auch in mir selbst.

Alles was ich an anderen kritisiere, bemängele ich in Wahrheit an mir, denn Kritik am anderen offenbart meine eigenen Begrenzungen und Mängel.

Alles was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft, es mich aber nicht berührt, ist seine eigene Spiegel-Reflexion

Dadurch erlebe ich meine Andersartigkeit und damit eine Sichterweiterung, die ich dankbar annehme.

Schmerzhafte Kritik nehme ich wortlos an. Ich nehme sie schweigend in mein Herz. Ich verteidige mich nicht. Ich sehe sie als meine Schattenseite ruhig und klar an. Ich erkenne sie als meine Mangelerscheinung.

Ich will mich um die Umpolung der Schattenseite in die Lichtseite bemühen. Und das gelingt mir durch Liebe.

Ich akzeptiere den anderen, wie er ist, er darf ganz anders sein!

Alles hat Bezug zu meiner Person. Bei Schwierigkeiten sollte ich mich dem Beginn zuwenden, da wo alles entsteht.

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Hinweis: Ein Spiegel verkehrt die Seiten, das erschwert es mich selbst im den anderen Menschen gespiegelt zu sehen.

PS: „Hat dich dein Freund einmal gekränkt, verzeih ihm und versteh:
Es ist ihm selbst nicht wohl, sonst tät er dir nicht weh.“

PPS: Sinnsprüche als Stolpersteine oder Lebensregeln?
„Jeder Mensch sucht im Leben einen Halt.
Der einzige Halt liegt im loslassen.“
Zum Beispiel: die Vergangenheit loslassen. Jede vermeintliche Kränkung loslassen.
Selbsterkenntnis ist ein langer Weg, der nicht endet.