Es gibt zwei Arten von Ballast,

asysiphuszum einen die Ballaststoffe in der Nahrung, die gut für den Darm sind und für guten Stuhlgang sorgen. Andererseits gibt es den Ballast der Dinge und darüber will ich heute etwas schreiben. Wie in einem Heißluftballon muss man Ballast abwerfen um in geistige Sphären aufsteigen zu können. Übrigens macht die dünne Luft da oben „natural high“ und der Körper sorgt ganz von selbst für die Endorphine, körpereigene und deshalb kostenlose Glückshormone. Und dann die Aussicht dort oben über den Wolken, wo die Freiheit unendlich erscheint – spektakulär! Wer dann in der Gondel nicht allein ist, von einem einzigartigen Menschen (im Prinzip jeder, aber…) begleitet wird, der/die schätze sich glücklich im Augenblick angekommen zu sein! Darin besteht wirklich die höchste Kunst und ich schrieb bereits darüber einen kleinen Essay. Heute geht es jedoch um etwas, was zum Ankommen im Augenblick, zur unerträglichen Leichtigkeit des im Augenblick Ankommens beiträgt: Ballastfreiheit – meine Wortschöpfung des Tages! Ein weiser Philosoph – sollte nicht jeder Philosoph weise sein? – sagte einmal: „Desto weniger ich brauche, umso reicher werde ich.“

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Schriftwechsel mit Laura

Lautrau2Liebe Laura, Du weiblicher Rolling Stone,

scheinst mal wieder on the road zu sein. Ich halte hier dagegen im heute sehr sonnigen und sonntäglichen Harz die Stellung – ohne mich auf verlorenem Posten zu fühlen. Diese sonntägliche Ruhe und Harmonie will ich jetzt u. a. dafür nutzen Dir auf Deine Mails zu antworten. Die Struktur des (meines) Buches in spe ist mir momentan nicht wichtig, d. h. sie ergibt sich aus dem Schreibprozess und kann ggf. später nachgebessert werden. Auch finde ich es schade das immer technische Aspekte überbewertet werden und niemand bis dato inhaltlich auf das einging, worum es mir tatsächlich in diesem Buchprojekt geht: Die psychologisch, politisch und philosophischen Aspekte unseres zivilisierten, also denaturierten Lebens, in Bezug auf die eigene Sinnfrage und deren Lösung. Ein guter Hamburger Freund schrieb mir z. B. dies:

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