Es gibt zwei Arten von Ballast,

asysiphuszum einen die Ballaststoffe in der Nahrung, die gut für den Darm sind und für guten Stuhlgang sorgen. Andererseits gibt es den Ballast der Dinge und darüber will ich heute etwas schreiben. Wie in einem Heißluftballon muss man Ballast abwerfen um in geistige Sphären aufsteigen zu können. Übrigens macht die dünne Luft da oben „natural high“ und der Körper sorgt ganz von selbst für die Endorphine, körpereigene und deshalb kostenlose Glückshormone. Und dann die Aussicht dort oben über den Wolken, wo die Freiheit unendlich erscheint – spektakulär! Wer dann in der Gondel nicht allein ist, von einem einzigartigen Menschen (im Prinzip jeder, aber…) begleitet wird, der/die schätze sich glücklich im Augenblick angekommen zu sein! Darin besteht wirklich die höchste Kunst und ich schrieb bereits darüber einen kleinen Essay. Heute geht es jedoch um etwas, was zum Ankommen im Augenblick, zur unerträglichen Leichtigkeit des im Augenblick Ankommens beiträgt: Ballastfreiheit – meine Wortschöpfung des Tages! Ein weiser Philosoph – sollte nicht jeder Philosoph weise sein? – sagte einmal: „Desto weniger ich brauche, umso reicher werde ich.“

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