Markup Sinnbuch und Probeleser

»Leben war schon immer lebensgefährlich und ich bin froh zu wissen: Es gab vor uns schon Menschen die diesen Weg bis zur eigenen Erleuchtung gegangen sind, und das erfüllt mich mit großer Freude! Von dieser Freude gebe ich gerne ab, an Freunde, Feinde und alle Zeitgenossen, die sich mit mir zusammen darüber freuen wollen, denn nur diese Freude wird die Welt verändern in Richtung Ideal und Sinn.« 

„Liebe Freunde/Feinde/Zeitgenossen“ ist eine Floskel von jenem Hauptautor, für den ich das nachfolgende Inhaltsverzeichnis – liebevoll „Markup“ betitelt – als eine Art von vorgezogener „Auszeichnung“ (^_~) aufstellte und mit euch heute teilen werde.

Vorweg geht es nicht um Hypertext Markup Language (HTML) und auch nicht um Preisaufschläge oder irgendwelche Gewinnspannen. Es geht um viel mehr – dem Sinn des Lebens!

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Sinnfindung und Selbstbetrug

birdhorse2Niemand betrügt uns gemeinhin so gut, wie wir uns selbst. Diese Form des Selbstbetruges hat vielerlei Gesichter und immer den uneingestandenen inneren Wunsch zur Unwahrhaftigkeit, d. h. sich selbst zu belügen – oder sich, als Teil des Selbstbetruges, belügen zu lassen!

Auch und gerade bei der Sinnfindung verhält es sich häufig so. Bin ich doch selbst derjenige, der bereit ist zu glauben und notfalls seinen Verstand dabei auszuschalten. Wie ich schon früher schrieb, ist diese Art des Glaubens ein Wunschdenken, glaube ich doch nur, was ich glauben will. Der Glaube selbst entspringt mehr unserem Gefühl und paart sich dann mit unserem Willen: Ich will das glauben und das „Unglaubwürdige“ dagegen nicht! Es kann aber auch sein, dass wir in gewissen Fällen die ganze Wahrheit nicht in der Lage sind zu verkraften und deshalb die Lüge in Form dieses irrationalen Wunschdenkens als Notbehelf wählen. Wer meint keine Wahl zu haben, hat subjektiv keine Wahl. Anders der Übermensch, wie ihn Nietzsche als Idee in die Welt setzte. Er ist die Projektion eines gottgleichen Menschen, eines Menschen ohne Über-Ich nach der freudschen Psychologie. Da wir uns noch heute in Europa auf unser jüdisch-christliches Erbe berufen, sei hier das 1. Gebot aus dem Dekalog zitiert: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

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