Auszug aus dem Schlusskapitel (Teil 1)

affentodexxlMein Resümee: Um eine wirkliche Aussage über das Leben machen zu können müsste ich mehrere Leben gelebt haben – auch u. a. als Berggorilla, Kaiserpinguin und Bienenkönigin.

Ich will trotzdem am Ende dieses Buches versuchen eine Art Resümee zu ziehen und versuchen nur von dem auszugehen, was mir persönlich bekannt ist. Dazu gehört meine Ankunftszeit auf meinem Heimatplaneten Terra Titanic – wie ich ihn insgeheim nenne. Ursprünglich funktionierte dieses High-Nature-Tech-Raumschiff quasi in einem sich selbst modifizierenden Autopilot-Modus, der in seiner überpersönlichen Natur als göttlich-genial als genial bezeichnet werden muss. Arten kamen, entwickelten sich und verschwanden u. U. wieder, aber das Leben in seiner Fülle starb niemals auf unserem Heimatplaneten, unserem fliegenden Paradies. Dann tauchte in unserer Geschichte der Affen-Mensch auf, der zum nackten Affen wurde, sich bekleidete und anfing seine Welt zu erkennen und die Naturgesetze, die er sich dann mittels immer komplizierter werdenden Werkzeugen und Maschinen zu Nutze machte.

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Markup Sinnbuch und Probeleser

»Leben war schon immer lebensgefährlich und ich bin froh zu wissen: Es gab vor uns schon Menschen die diesen Weg bis zur eigenen Erleuchtung gegangen sind, und das erfüllt mich mit großer Freude! Von dieser Freude gebe ich gerne ab, an Freunde, Feinde und alle Zeitgenossen, die sich mit mir zusammen darüber freuen wollen, denn nur diese Freude wird die Welt verändern in Richtung Ideal und Sinn.« 

„Liebe Freunde/Feinde/Zeitgenossen“ ist eine Floskel von jenem Hauptautor, für den ich das nachfolgende Inhaltsverzeichnis – liebevoll „Markup“ betitelt – als eine Art von vorgezogener „Auszeichnung“ (^_~) aufstellte und mit euch heute teilen werde.

Vorweg geht es nicht um Hypertext Markup Language (HTML) und auch nicht um Preisaufschläge oder irgendwelche Gewinnspannen. Es geht um viel mehr – dem Sinn des Lebens!

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Vorwort zum (Sinn-)Buch „Die Sinn-Reden des Dada Lama“

3affen1Es hatte für mein Empfinden sehr lange gedauert, bis ich meinen eigenen Lösungsreim fertig hatte. Dabei ging es um die verschiedenen Arten des Seins, wobei ich mich nur auf den Menschen mit all seinen Verschiedenheiten beziehe und Säugetiere nebst unseren nächsten Verwandten, Menschenaffen, außer Acht lassen möchte – auch wenn sich Teile meiner Theorie auf sie übertragen lassen. Was den Menschen vom Rest dieser Säugetierwelt unterscheidet ist sein Neocortex, seine immense Großhirnrinde intellektueller Fähigkeiten, die uns nur vermeintlichen zum besseren Menschen gemacht haben. Zwar leitet sich der Anspruch des „besseren Menschen“ aus dieser Großhirnrinde ab, können sich doch Tiere keine Ethik ausdenken und natürlich erst recht keine Götter! Der Mensch ist also in erster Linie mit einer enormen Vorstellungskraft begabt und diese gepaart mit Neugier, womit ich schon die Voraussetzungen der Wissenschaft und Forschung beschrieben habe. All die so ersonnenen Wissenschaften von der Welt und ihre Forschungen haben ein gigantisches Wissensarchiv geschaffen, welches sich permanent potenziert und große Teile älteren „Wissens“ als überholt erklärt. Da Wissen Macht ist, leitet sich die Macht der Mächtigen und ihrer Völker aus diesem Wissen ab, ihrer Wissenschaft und Forschung. Diese wird mit sehr viel Geld und technischer Ausrüstung betrieben und die armen Nationen der überwiegend südlichen Hemisphäre sind dabei zumeist völlig chancenlos. Deshalb wandern ihre intelligenten Kinder, sobald sich ihnen eine Chance bietet, in die reichen Länder des Nordens ab, was lapidar als Brain-Drain bezeichnet wird und tatsächlich eine Katastrophe für die betroffenen Ursprungsländer des Brain-Drains ist. Ein Teufelskreis! Vielleicht hat Samuel Huntingtons beschriebener „Kampf der Kulturen“ ursprünglich mit dieser Ungleichheit der Kulturen zu tun, ist doch der aufgeklärte Westen eher abgeklärt atheistisch oder pseudo-christlich-protestantisch und der/die Vertriebene/Flüchtling dagegen das kulturelle Produkt einer Vormoderne, z. B. eines mittelalterlich anmutenden Islams.

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[reblogged] Das Sinnbuchprojekt und der Sinn des Lebens

[…] Ich denke das jeder Mensch auf unserem Planeten eine Bestimmung hat. Vielleicht sind es Begegnungen die anderen Menschen helfen können, vieleicht ist es aber einfach auch nur „die Erfüllung einer Aufgabe“. Ich sehe mittlerweile meine Bestimmung darin Mensch und Tier zu helfen. […]

Quelle: Das Sinnbuchprojekt und der Sinn des Lebens

Das Schlusskapitel der Sinnsuche

freesulinaxxlAls junger Mann war ich einige Male in Indien. Auf meiner zweiten Reise fuhr ich aus Nepal kommend in die nordindische Stadt Vārānasi bzw. Banāras, die am heiligen Fluss Ganges liegt. Mitten in der Bahnhofshalle dieser heiligen Stadt der Hindus sah ich dann eine fast nackte männliche Leiche liegen, was mich natürlich sehr schockierte. Der Tote war völlig abgemagert und nach meinem ersten Eindruck vielleicht sechzig Jahre alt. Auf dem Leichnam saßen unzählige Fliegen und die einheimische Bevölkerung störte sich offensichtlich nicht an der Leiche und ging fast achtlos daran vorüber. Ich ging jedoch näher zum Toten und stellte fest: Der Mann war noch nicht so alt, wie ich zuerst dachte und ich schätze ihn dann auf um die vierzig. Mir fiel auch das Kleingeld neben dem Toten auf. Es hatte sich dort als Spende oder „Servicegebühr“ angesammelt und ich erfuhr später im Gespräch mit einem Inder das sich über diese „Servicegebühr-Kollekte“ der Abtransport der Leiche regelt. Wenn sich nämlich genügend Geld angesammelt hat kommt ein Dalit (=„Unberührbarer“) und „entsorgt“ die Leiche. Ob diese dann verbrannt werden (Holz ist teuer dort), wage ich jedoch zu bezweifeln. Man stelle sich einmal vor im Berliner Hauptbahnhof würde seit drei Tagen mitten in der Bahnhofshalle eine Leiche liegen und die meisten Menschen gingen daran achtlos vorüber – unvorstellbar! Der Tod wird bei uns versteckt und sein Anblick hat etwas obszönes, etwas, das all unsere weltlichen Ziele, alles, was wir mit Sinn belegen, sinnlos erscheint. Beim Anblick dieses obszönen Todes als sinnlich erfassbarer Tatsache werden wir sehr unsanft mit der eigenen Sterblichkeit und der daraus resultierenden Sinnfrage konfrontiert. Deshalb erfanden die hinduistischen Inder vor langer Zeit all ihre unsterblichen Götter Mittel gegen den Tod. Wer daran glauben kann, hat es gut, wird doch der Tod dadurch zu einer Art Transit ins Paradies oder zur Reinkarnation. Nur das jeweilige weltliche Ego bleibt als Leidverursacher auf der Strecke und das große Rad des Lebens dreht sich unaufhaltsam weiter – mit oder ohne uns.

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