Markup Sinnbuch und Probeleser

»Leben war schon immer lebensgefährlich und ich bin froh zu wissen: Es gab vor uns schon Menschen die diesen Weg bis zur eigenen Erleuchtung gegangen sind, und das erfüllt mich mit großer Freude! Von dieser Freude gebe ich gerne ab, an Freunde, Feinde und alle Zeitgenossen, die sich mit mir zusammen darüber freuen wollen, denn nur diese Freude wird die Welt verändern in Richtung Ideal und Sinn.« 

„Liebe Freunde/Feinde/Zeitgenossen“ ist eine Floskel von jenem Hauptautor, für den ich das nachfolgende Inhaltsverzeichnis – liebevoll „Markup“ betitelt – als eine Art von vorgezogener „Auszeichnung“ (^_~) aufstellte und mit euch heute teilen werde.

Vorweg geht es nicht um Hypertext Markup Language (HTML) und auch nicht um Preisaufschläge oder irgendwelche Gewinnspannen. Es geht um viel mehr – dem Sinn des Lebens!

Fast auf den Tag genau ist es nun 2 Jahre her, als ich das Projekt (ein Buch über den Sinn des Lebens) auch hier im Blog vorstellte. Ursprünglich war es zwar ganz anders angedacht, aber wer heute schon weiß was morgen ist, der „sinnt“ in der gängigen Weltanschauung gar nicht mehr und (er-)lebt ein fades Dasein.

Dieser Blogposts wird ein wenig „sinnfrei“ abgesetzt, bewusst jedoch, denn weder möchte ich den Titel des Werkes heute schon publik machen, noch den Inhalt oder sonst etwas. Und um ehrlich zu sein, sind wir bei einigen Elementen noch beim Brainstorming. So hat es zu genügen zu wissen, um was es geht und das es bald publiziert wird.

Was ich verraten kann ist ein Teil des „Markups“ in Form des Inhaltsverzeichnisses.

Ich könnt es euch direkt unter meinen Zeilen als iFrame ansehen oder hier klicken.

inhalt

Ein wenig Sinn bringt dieser Beitrag am Ende doch noch mit sich.

Wir suchen nämlich Probeleser für ein oder zwei Texte pro Person. Wem also ein Kapitel aus dem Inhalt zusagt, der möge sich bitte an uns direkt wenden. Am besten nehmt ihr dazu meine E-Mail-Adresse: info@adelhaid.de oder schreibt euer Ge“sinn“en in einen Kommentar, so dass ich mit euch in Kontakt kommen kann. Lasst euch aber nicht zu viel Zeit, denn unsere Deadline läuft am Ende des Jahres aus.

Großes PS: Wer Gutes tut, bekommt natürlich auch Gutes zurück. Jeder Probeleser/jede Probeleserin, der/die sich „sinnhaft“ beteiligt, erhält eine signierte Erstausgabe samt Widmung komplett kostenlos.

»„Der Gedanke geht der Tat voraus, wie der Blitz dem Donner!“ Und blitzen und donnern, liebe Freunde/Feinde/Zeitgenossen, wird es unheimlich viel in absehbarer Zeit.«

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Ein Gedanke zu “Markup Sinnbuch und Probeleser

  1. An einem Sonntagmorgen entspannt im warmen Bett zu liegen, lesend noch dazu, ist ein echtes Glück, besonders, wenn es die richtigen Texte sind die den Geist beflügeln. An diesem ersten Dezembersonntag 2016 waren es zwei Texte kubanischer Autoren, einer von Heberto Padilla, sein „Ratschlag an eine alte Dame“ und der von Esteban Montejo, „der Camarrón: Die Welt“! Aus letztgenanntem Text, den ein selbstbefreiten Sklave in der ersten Person singular zu Wort kommen läßt, ein kurzes Zitat: „Wir zogen in Habana ein und feierten den Sieg. Das war der reinste Jahrmarkt. Wer ein Buschmesser trug, war ein Befreier. Die Mädchen fielen uns zu wie reife Pflaumen. Am Hafen rührten sich Tag und Nacht die Trommeln. Die Leute warfen Hüte und Taschentücher in die Luft. Überall schallte der Rumba, floss der Rum, tanzten die Menschen. Es war wie das Ende der Welt. Alles schrie aus vollem Hals: Viva Cuba libre!

    Aber der Sieg hatte auch seinen Haken. Die Cubaner bildeten sich ein, die Amerikaner seien zum Vergnügen auf unsere Insel gekommen. Bald aber merkten sie: Die Amerikaner hatten, ganz still und heimlich, das beste Stück des Kuchens eingesackt. Da hieß es dann: Die Amerikaner sind die größten Dreckschweine. Das ist wahr. Aber wer hat sie ins Land gebracht? Und wer hat sich von ihnen herumkommandieren lassen? Das waren die reichen Cubaner, die überall ihre weißen Finger drin hatten.Und unsere kleinen Herren Offiziere waren auch nicht unschuldig.

    Die Amerikaner liefen in ihren gelben Uniformen herum, immer schön gebügelt und schwer besoffen. Nigger, Nigger, rief sie den Schwarzen nach, und wenn ihnen ein schönes Mädchen über den Weg lief, ging es gleich: Fucky, fucky. Wenn ich die Wahl habe zwischen Spaniern und Amerikanern, sind mir die Spanier lieber. Das heißt, solange sie bleiben, wo sie sind.Jeder wo er hingehört! Die Amerikaner gehören in die Hölle!

    Als der Krieg zu Ende war, sah ich, in der Stadt waren lauter Schwindel und Betrug. Neger, Freundchen, hieß es, hier wirst du reich! Ja wer´s glaubt! In Habana konnte man vor Hunger sterben. Ich nahm meinen Sack und ging zum Bahnhof an der großen Hafenmauer. Ich kehrte zurück auf die Zuckerrohrfelder. Meine Taschen waren leer. Ich habe nichts vergessen. (…)

    Das ist alles, was ich zu erzählen habe. Morgen sterbe ich vielleicht, aber mein Gesicht versteckt sich nicht. Damals mußten wir stillhalten, nackt und schmutzig in den Bergen, und die spanischen Truppen zogen vorbei, sauber wie die Zinnsoldaten, mit ihren blitzenden neuen Gewehren. Heute ist es anders. Die Wahrheit kann keiner verstecken.

    Ich habe keine Lust zu sterben. Bei den Kämpfen, die kommen werden, bin ich dabei. Ich grabe mich nicht ein. Ich brauche kein neues Gewehr. Mein altes Messer, mein großes Messer, mehr brauche ich nicht.“

    Ich legte das Buch aus der Hand und plötzlich fiel es mir ein: Heute war in Habana die Trauerfeier für Fidel Castro, „El Commandante muerte“, zu der besonders aus Afrika viele Staatschefs angereist waren.
    Fidel Castro Ruiz hat als Revolutionsführer auch Befreiungsbewegungen auf anderen Kontinenten unterstützt, besonders intensiv in Afrika. Es sei das erste Mal, schrieb Nelson Mandela 1975 aus seiner Gefängniszelle in Robben Island, „daß ein fremdes Land nach Afrika gekommen ist – nicht, um etwas wegzunehmen, sondern, um uns im Freiheitskampf zu unterstützen“.
    Aber auch der venezolanische Präsident Nicolas Maduro, der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega, der bolivianische Präsident Evo Morales und Ecuadors Staatschef Correa nach Kuba gekommen, um Castro die letzte Ehre zu erweisen. Ihre Länder gehören zu der Bolivarianischen Allianz für Amerika (Alba) und zählen zu den engsten Verbündeten Kubas.
    Gäbe es die DDR noch, wäre auch der amtierende Staatsratsvorsitzende dort, so ist es nur Gerhard Schröder als Pseudo-Sozialist, der dieses unser Gemoney United bei diesem Staatsbegräbnis erster Klasse vertritt. In absehbarer Zeit wird auch sein Bruder Roaul zu Grabe getragen werden und mit ihm die Ära des sozialistischen Kubas zu Ende gehen und der real existierende Kapitalismus des nahen Amerikas dort mit Pauken und TRUMPeten einziehen! Trump wird ohnehin versuchen nach seinem Amtsantritt im Januar 2017 das Rad der Geschichte zurück zu drehen und die Annäherung an Kuba, die Obama zuvor nach jahrzehntelangem Embargo vollzogen hatte, rückgängig zu machen. Die Exil-Kubaner in Florida werden es ihm danken! Ich habe einige von ihnen in meinem Dokumentarfilm „90 Miles to Cuba“ interviewt, u. a. auch einen Psychiater, Lino Fernandez, der 16 Jahre in kubanischen Gefängnissen hatten leiden müssen und dort für andere Mitgefangene noch der Psychiater war. Oder den Präsidenten der „Hermanos al Rescate“ , Jose Basulto, der als Pilot den Abschuss zweier Kleinflugzeuge der Hermanos überlebte. Ich bin auch einmal mit den Brüdern der Rettung geflogen, ich kenne beide Seiten der Strait of Florida, kenne Kuba und Florida aus eigener Erfahrung und war zudem mit einer US-Kubanerin verheiratet – auch sie kam seltsamerweise bei einem Flugzeugabsturz ums Leben! So ist das Leben: Full of Surprizes…

    Herzlichst

    yours frankly

    Frank

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