Es geht um den Sinnjackpot, der von dir geknackt werden möchte…

wüstenfrau

Egoismus und Sinnfindung? Auf den ersten Blick eine seltsame Frage, die jedoch zwangsläufig weitere Fragen nach sich zieht. Häufig kann man den Begriff Sinn einfach mit „Ziel“ ersetzen und viele Menschen haben häufig nur egoistische Ziele, wie zum Beispiel viel Reichtum anzuhäufen. Ein solches Ziel verliert nach Erreichung – obgleich die meisten Reichen unersättlich sind – seine vormalige Sinnhaftigkeit. Besonders wenn ich erkennen muss: wichtige Dinge im Leben sind nicht käuflich wie Liebe, Freundschaft, Weisheit und Erkenntnis! Sinnhaftigkeit sollte also immer irgendwie mit diesen Begriffen zu tun haben und den Erkennenden in seiner Liebe und Freundschaft weiter zur Weisheit bringen der Welt ein ideeller Spiegel zukünftiger Veränderung zu werden bzw. schon jetzt zu sein!

BWomanJetzt habe ich sehr viel Aussage in den letzten Satz gepackt und bin beinahe geneigt mich dafür zu entschuldigen – auch wenn eine tatsächliche Entschuldigung überflüssig ist, so weiß ich doch um die Gunst des geneigten Lesers meinen Gedanken zu folgen und möchte es ihm/ihr deshalb nicht zu schwer machen. Aber häufig erwies sich auch in meinem Leben der leichte Weg nicht immer als der bessere – ich persönlich wählte jedoch häufig den schweren Weg oder wurde dafür erwählt diesen zu gehen. Manchmal kam er mir wie eine Bestrafung vor und vielleicht war es auch so. Zu anderen Zeiten kam ich mir vom Leben ausgeschlossen vor und saß lange Zeit auf einer virtuellen Reservebank. Ich fragte mich dann manchmal: Werde ich je zum Einsatz kommen oder werde ich ein Leben lang umsonst trainiert haben für jenen Tag X, der vielleicht niemals kommen wird? Bei Friedrich Nietzsche las ich einmal vor langer Zeit sinngemäß diesen Gedanken: Das Leben produziert mehr potentielle Genies als wir uns gemeinhin träumen lassen und die Frage ist nur ob ein potentielles Genie zu seinen Lebzeiten auf „sein“ Problem“ stoßen wird um es zu lösen? Sollte er dieses Glück nicht haben, dann hat er sein Lebensglück, seine Bestimmung verfehlt! Wie es scheint, verfehlen doch mehr Menschen trotz ihrer Hochbegabung ihre Bestimmung – dagegen sollten wir kre@ktiv etwas tun. Im Prinzip tue ich schon etwas dagegen indem ich hier darüber schreibe und an das Wasserglas in meiner virtuellen Hand klopfe: „Brainstorming im Wasserglas, meine Damen und Herren, ich bitte um ihre geneigte Aufmerksamkeit und Mitwirkung…“

SeifenblasenuniversumHäufig, so mein persönlicher Eindruck, stand diesen potentiellen Genies ihre eigene Kopflastigkeit im Wege um zur genialen Blüte zu gelangen oder sie hatten einfach nur Pech. Sollte aber alles im Leben vorherbestimmt sein, so könnten wir die Komponenten Glück und Pech ausschließen. Tatsächlich verhält es sich aber etwas komplizierter. Ich möchte deshalb einen Vergleich aus Indien hier einfließen lassen, den ein Guru dort einmal einem Sinnsucher aus Europa oder Nordamerika gegeben hat. Der Guru sagte sinngemäß: Mit deiner Geburt erhältst du deine Karten in die Hand, die dein Schicksal und deine Möglichkeiten beinhalten. Wie du aber diese Karten später spielen wirst, darin besteht deine persönliche Freiheit. Die aber ist durch deine Karten und Lebensumstände limitiert. Deswegen sind selbst paradoxe Sätze wie diese in meinen Augen zulässig: Du hast keine Zukunft, aber nutze sie! Manchmal können deine Karten sagen: hoffnungslos, du hast keine Chance! Du aber machst auf Pokerface und setzt alles auf Dein angeblich zum Untergang verurteiltes Blatt und gewinnst nervenstark und mutig! Aber es geht hier nicht um den materiellen Gewinn, den Jackpot mit vielen Millionen Euro – mitnichten! Es geht um den Sinnjackpot, der von dir geknackt werden will. Dafür brauchst du nicht allein deinen Verstand, du brauchst Intuition! Beide, Geist und Intuition müssen Hand in Hand arbeiten, eine Einheit bilden, die von keinem kleinlichen Ego dominiert wird – verstanden?! Erst dann sind wir kompatibel, d. h. wir können dann im realen oder virtuellen Verbund der Vereinigten Kre@ktivität gemeinsam etwas verändern! Die Zeit dafür ist jedenfalls überreif und ich kann es kaum erwarten endlich meine Reservebank zu verlassen…

Möge der BESSERE, mögen WIR gewinnen,

9a500-frank2herzlichst

yours frankly

Frank

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3 Gedanken zu “Es geht um den Sinnjackpot, der von dir geknackt werden möchte…

    • Lieber Alex, schön hast Du das gemacht mit der Bilderauswahl – Gratulation! Ansonsten sage ich zu Deinem Vorschlag bezüglich des Vorwartes (Buchprojekt in spe) ad libitum = nach Belieben! Auf der anderen Seite kann man ggf. über Nietzsche pro & contra abstimmen lassen – ad libitum oder wie meine verstorbene Tante Betty aus Hermannstadt immer sagte: „Wenn Du auf mich hörst, dann machst Du so wie Du denkst!“
      Herzlichst
      yours frankly
      Frank
      Postskriptum: Hast Du jemanden zum lektorieren der Texte für das Buch? Gibt es Freiwillige unter den Leser/innen des Sinnbuch-Blogs dafür?

      Gefällt mir

      • OK.
        Zum PS: mit Überzeugungsarbeit fallen mir ein paar Kandidaten ein. Bei meinem zweiten Buch habe ich jedes Kapitel von unterschiedlichen Personen lektorieren lassen, vielleicht wäre das eine Idee. Als „Gegenleistung“ bekamen die – es waren ausnahmelos – Damen ein Gratis-Exemplar.

        Gefällt 1 Person

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