ad libitum (Teil 2)

Ist das nicht eine wunderbare Geschichte und doch „nur“ eine von vielen wunderbaren Geschichten, die es zu erzählen und zu verstehen gibt. Ich habe mir erlaubt die Regenpfeifergeschichte, geschrieben von Werner Gitt und K.-H. Vanheiden, im Namen der Sache und deshalb mit großer Danksagung an die beiden Autoren ihrem Buch „Wenn Tiere reden könnten“ zu zitieren. Ja, wenn Tiere reden könnten, dabei können Tiere reden – man muß nur ihre Sprache verstehen, die in der Regel eine Sprache des Gefühls ist – vergleichbar der Musik. Nur der Mensch hält sich in seiner Selbstüberschätzung für kein Tier mehr und ist so betriebsblind geworden – mit Ausnahmen -, dass es einem manchmal übel davon wird. Aber mit Moralin als falscher Medizin kommen wir nicht weiter, viele werden nur aus eigenem Schaden klug oder es ist ihnen überhaupt nicht gegeben sich geistig weiter zu entwickeln. Dieser Typus Mensch soll uns darum hier und jetzt erst einmal nicht weiter interessieren, geht es doch darum mit uns als einer Gegenkraft gegen die Zerstörung dieser Welt weiter zu kommen, unsere Kräfte durch gemeinsames Verstehen zu bündeln und zu potenzieren.

Ich habe fast ein Jahrzehnt gebloggt und mein Kre@ktivblog hieß viele Jahre „Forum für Vereinigte Kreaktivität“. Eines Tages habe ich dann, aus einem Tabula-Rasa-Impuls heraus die Arbeit von 7 Jahren gelöscht und kein Gefühl des Bedauerns. Wer Loslassen kann, richtig Loslassen, der hat die Chance sich selbst zu befreien. Diesen Selbstbefreiungsakt stelle ich mir als einen gemeinsamen Akt einer geistigen Revolution vor, die in der Lage wäre unsere Lebensweise grundlegend und nachhaltig zu verändern. Momentan funktioniert mein Internetzugang zum Rest der Welt nicht, was ich nicht als schlimm empfinde. Nur kann ich im Augenblick nicht schnell recherchieren wer den Satz gesagt hat: Wir kommen als Genies auf die Welt und sterben als Idioten! Sei´s drum, auf die Aussage dieses Satzes kommt es an und noch viel mehr, wie wir diesen negativen Prozess verändern können um damit einen großen Teil der alltäglichen Zerstörung unseres schönen Raumschiffes (ich nannte im gelöschten Kre@ktivblog immer „Terra Titanic) zukünftig verhindern zu können. Ich habe am Buch „Feuer am Fuss“ meines Freundes Dirk C. Fleck mitgewirkt – ich empfehle hier seine Interview mit Ken Jebsen/KenFM auf youtube – und die Grundaussage Dirks in Bezug auf „Terra Titanic“ ist: „Der Drobs ist gelutscht!“ Natürlich ist vieles nicht wieder gut zu machen, ungezählte Arten unwiederbringlich dahin. Einmal fragte mich Dirk: „Was ist die Steigerungsform von tot?“ Seine Antwort war verblüffend: „Ausgestorben!“ Wenn wir als die dominante Hautkrankheits-Spezies unseres schönen Raumschiffes nicht aussterben wollen, dann wird es langsam höchste Zeit tätig zu werden. Und das tätig werden funktioniert über den Geist, über unser Verstehen oder, wie es Heinrich Heine einmal formulierte: „Der Gedanke geht der Tat voraus, wie der Blitz dem Donner!“ Und blitzen und donnern, liebe Freunde, Feinde, Zeitgenossen wird es unheimlich viel in absehbarer Zeit. So viel Vorausschau ist auch ohne große prophetische Gaben möglich und wie wir in der Regenpfeifergeschichte sahen: Der eine trage des anderes Last bzw. müssen wir in Keilformation in diese ungewisse Zukunft fliegen und uns gegenseitig helfen die anstehenden schweren Zeiten gemeinsam zu meistern. Dabei muss dann der, der die jeweilige Keilformation anführt, regelmässig abgelöst werden. Und es werden viele dieser Keilformationen in Zukunft entstehen und auch die Öko-Guerilla, die Dirk in seinen Zukunftsromanen vorhergesagt hat, wird kommen aus der fatalen Zwangsläufigkeit der Ereignisse heraus, die sich keiner in ihrer Tragweite getraute zu sehen. Kurzsichtig wurde von den Mächtigen eine fatale Wirklichkeit geschaffen, mit deren Hinterlassenschaft zukünftige Generationen ihre strahlende Last haben werden – nehmen wir zum Beispiel die Atomkraft und die bis heute ungelöste Endlagerung (für eine Million Jahre!!!) des Atommülls. Ich selbst stand schon vor dem „Zwischenlager“ des „Schacht Konrad“ in Asse der langsam absäuft – nach nur ein paar Jahrzehnten und keiner der „Verantwortlichen“ ist verantwortlich zu machen, so er überhaupt noch auf Terra Titanic weilt! So haben wir es allerorten mit dem High-Tech-Schwachsinn der Mächtigen und ihrer Macht- und Profitgier zu tun, die immer auf Kosten der Substanz geht und letztlich unverantwortlich handelt – d. h. kurzsichtig und uninspiriert! Wir können es uns nicht mehr leisten, ethisch und verantwortlich, solchen „Führern“ zu folgen und ich kann nur hoffen das uns ein Präsident Trump erspart bleiben wird und die mit ihm verbundenen zukünftigen Kriege, die er bereits in seinen Wahlkampfsreden vollmundig aberwitzig angekündigt hat! Wir werden also nicht weniger als einen Quantensprung in unserer geistigen Entwicklung machen müssen um eine Chance für uns und unseren schönen Planeten Erde zu schaffen gemeinsam weiter existieren zu können. Ohne Kampf wird das nicht gehen – leider! Aber wir sollten genial einfach kämpfen und psychologisch überzeugend und der gegnerischen Desinformation (wie z. B. die „Yes Men“ es tun) den Medienwind aus den Segeln nehmen. Noch gibt es zum Beispiel ein „freies“ Internet, auch wenn dessen Tage u. U. gezählt sein werden. Aber nicht jeder sollte sich hier outen wie ich es hier notwendigerweise jetzt tue, brauchen wir doch auch Mitglieder in den Keilformationen, die unsichtbar bleiben und manchmal scheinbar dem Gegner zugerechnet werden bis zum Tag X. Nein, mit Verschwörungstheorie hat das alles nichts zu tun, vielmehr mit Verschwörungspraxis – die Theoretiker sind überbewertet!

Plötzlich hat sich dieser Text aus seiner Eigendynamik in eine Richtung entwickelt, die von mir nicht geplant war. Ich muss mich jetzt selbst zurück pfeifen und wieder zur spirituellen Disziplin rufen. Dabei kommt es auf die Selbstdirziplin an und eine damit verbundene innere Demut, die sich zum Beispiel in einer Liebesübung äußern kann, wenn ich den ganzen Tag über jeden Menschen wie einem erleuchteten Wesen begegne, das nur dazu da ist, dein eigenes Bewußtsein zu entwickeln. In dieser Übung ist es notwendig jedem Menschen die besten Beweggründe zu unterstellen, ohne dabei auch nur ein einziges Mal mit dem anderen ärgerlich zu werden. Sollte das doch der Fall sein, dann bemühe dich diese Energie in die Kreation deines Bewußtsein zu lenken, aus dem dein neues Selbst erwächst, das sich nicht mehr ärgert und in Gelassenheit reaktionsschnell reagieren kann oder auch das unterläßt. Wichtig ist es dich selbst als einen Teil einer höheren Intelligenz zu fühlen, mit der wir gemeinsam die Schlacht gegen die allmächtige Dummheit der Lieblosen gewinnen werden. Fange deshalb immer bei Dir selbst an…

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Ein Gedanke zu “ad libitum (Teil 2)

  1. Ich mag Texte ohne roten Faden – schreibe ich doch selbst oft so -, die am Ende doch noch die Kurve „kratzen“, aber vor allem dazwischen sehr viel Wahrheit enthalten. Es tut dem Projekt gut, dass Frank wieder hier kre@aktiv schreibt, wahrscheinlich auch jedem Leser, ihm selbst, und auch mir, denn es ist mir eine Ehre ihn zu lesen (und seine Texte einzustellen).

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